Krankheiten -

Was tun, wenn die Endless Summer® mal den Kopf hängen lässt?

für den Fall, dass unsere Hortensien trotz allem doch einmal den Kopf hängen lassen, wollen wir hier eine Übersicht verschiedener Krankheiten zusammentragen. Dabei sollen natürlich Tipps nicht fehlen, wie die Hortensien diese am besten auskurieren. Normalerweise sind sie sehr resistent gegen Schädlinge jeglicher Art, von daher lassen sich solche Probleme meist auf falsche Kulturbedingungen zurückführen. Das hat jedoch den Vorteil, dass sich die Krankheiten meist sehr einfach heilen lassen, beziehungsweise durch die richtige Kultivierung auch von vorne herein vermieden werden können.

Chlorose
Die Chlorose äußert sich in gelben Blättern mit grünen Blattadern. Chlorose deutet entweder darauf hin, dass der Boden zu basisch ist oder zu wenig Eisen enthält.
Beheben lässt sich dies also ganz einfach durch einen entsprechenden Dünger oder der Zugabe von saurer Erde, beispielsweise Rhododendronerde. In den Beiträgen 'Düngen' oder 'Blütenfarbe ändern'' befassen wir uns ausführlicher mit der richtigen Erde für die Endless Summer® Hortensien.

Überdüngung/Überwässerung
Bei zu viel Wasser und/oder zu viel Dünger konzentriert die Pflanze ihr Wachstum nur noch auf die Blätter. Das äußert sich darin, dass sie zwar viele üppige Blätter trägt, jedoch nur sehr wenige Blüten.
Stellt man die Überwässerung ein und gibt weniger Dünger, reguliert sich dieses Problem allerdings schnell von selbst.

Mangelnde Wasserzufuhr
Wenn die Endless Summer® mal die Blüten hängen lässt, kann das oft auch an mangelnder Wasserversorgung liegen.
Die Lösung des Problems liegt auf der Hand: Gut bewässern und abwarten.
Aber Achtung: Für Hortensien ist es normal, in der Nachmittagshitze etwas schlapp auszusehen. Dies machen die Pflanzen, um die Wasserverdunstung zu reduzieren. Alles rund um das Thema Wasser und Endless Summer findet sich in unserem Beitrag 'Bewässerung'.

Echter Mehltau
Der echte Mehltau ist grundsätzlich die Hartnäckigste Hortensien-Krankheit. Über Pilzsporen in der Luft befällt er die Pflanze. Ursache hierfür ist oft eine stark schwankende Lufttemperatur oder eine dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit. Die Krankheit äußert sich durch einen mehlig weiß-grauen Belag, erst auf der Unterseite der Blätter und Triebspitzen, in späteren Phasen mit Flecken auf der Blattoberseite.
In diesem Fall sollten umgehend alle kranken Blätter entfernt werden, um auszuschließen, dass sich der Pilz weiter ausbreitet. Außerdem empfiehlt sich zur weiteren Vorbeugung die Spritzung eines Fungizids und – wenn möglich – die Erzeugung eines trockeneren sowie gleichmäßigeren Klimas.

Grauschimmel
Auch der Grauschimmel zählt zu den pilzlichen Schädlingen. Er zeichnet sich durch einen flaumigen Belag an Knospen sowie Blättern aus und entsteht ebenfalls durch zu hohe Luftfeuchtigkeit. Meistens ist Grauschimmel die Folge einer falschen Überwinterung.
Wie auch beim echten Mehltau, sollten befallene Teile umgehend entfernt und die Pflanze mit einem Fungizid behandelt werden.

Blattfleckenpilze
Die Blattflecken dieses Pilzes zeichnen sich durch eine dunkelbraune Mitte mit einer gelblichen Umrandung aus. Bei weiterem Fortschreiten reißt das Blattgewebe auf und es kommt zu vielen kleinen Löchern. Ursachen können Nährstoffmängel oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit sein.
Durch Entfernen der befallenen Blätter und einer Überprüfung des Standortes, kann erneutem Befall vorgebeugt werden. Wie der optimale Standort zu finden ist, erfahren Sie im entsprechenden Tagebucheintrag.

Tierische Schädlinge
Zu den tierischen Schädlingen zählen unter anderem Blattläuse, Spinnenmilben, Schildläuse und Dickmaulrüssler. Befallen werden vorzugsweise Pflanzen die im Haus aufbewahrt werden. Aber auch ein zu trockener Standort wirkt sich negativ auf die Pflanze aus. Vor allem Spinnenmilben bevorzugen sehr heiße und trockene Orte.
Zur Bekämpfung kann es schon ausreichen, die Blätter mit einem harten Wasserstrahl abzuspülen oder einer Brennnesselbrühe zu behandeln. Wenn das nicht wirkt, kann man es auch mit einem schonenden Pflanzenschutzmittel versuchen.

Das nächste und letzte Mal werden wir uns dann mit der Überwinterung unserer Lieblinge befassen.